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Mrauk-U und seine vielen Tempelruinen 

Hallo liebe Urlaubsbaristen,

Schon auf dem Boot nach Mrauk-U waren wir, mit einem Australier und einem französischen älteren Pärchen, die einzigen Touristen. Auch in Mrauk-U selbst ist der große Tourismus und die dadurch entstehenden Veränderungen noch nicht angekommen. Es ist schön, dass es solche ursprünglichen, unschuldigen Orte noch gibt. Die Menschen lebeweltreise_myanmar_mrauk-u011n sehr einfach, und halten sich an ihren Glauben fest. Ein schönes Mitteinander kann man hier erleben und lässt einen realisieren auf was es wirklich ankommt im Leben. Nach der frühen Bootsfahrt knurrte uns ordentlich der Magen, deshalb spazierten wir durch das Dörfchen, auf der Suche nach Futter. Happy Garden ist ein süßes authentisches Restaurant. Im Vergleich zu den anderen Essensmöglichkeiten haben wir hier am Besten gegessen. Das Moe Cherry von dem man in allen Reiseführern liest, hat uns ziemlich enttäuscht. Nicht frisch gekocht und geschmacklich sehr langweilig. Aber ist ja Geschmackssache ;).

Frisch gestärkt machten wir uns auf Entdeckungstour. Das Dorf liegt in Mitten der alten Ruinen, deren Häuser aus Holz und Bambus gebaut sind. Die Kulisse erinnert mich an den Film Dschungelbuch. Schmale, steile Trampelpfade führen hoch zu den unterschiedlichsten Pagoden die mal restauriert waren, mal von der Zeit gezeichnet und von Pflanzen umwachsen. Das hat auch am meisten Spaß gemacht, durch den Dschungel mühsam hochzugragseln um dann mit einem wahnsinnig schönem Ausblick belohnt zu werden. Bis auf die zwei bis drei Hauptpagoden waren wir auch immer alleine. Bei den Haupttempeln (Shitthaung, Htukkantthein) waren die meisten Besucher einheimische Schulklassen, die scharf darauf waren mit den zwei großen “Käsbatschern” ein Foto zu machen. Nach 20 Einzelfotos, kamen immer mehr  Kids, woraufhin wir versuchten die Flucht zu ergreifen. Mist…eine Sackgasse…na gut, aber wir überredeten alle zu einem Gruppenfoto.
Normalerweise ist Mrauk-U ein verschlafenes Dorf, doch nicht als wir dort waren. Das Dorf wurde Schauplatz eines Dancebattles. Aus der Umgebung kamen lauter kleine offene Busse mit jungen Tanzwütigen an. Die gepimpte Anlage des klapprigen Busses auf volle Lautstärke gedreht, fuhren sie durch das Dorf und tanzten überall. Der kleine klapprige Bus wipte zum Takt, da auch jeder Zentimeter des Daches als Tanzfläche genutzt wurde.

Wertvoller Tipp: Bei den beiden Haupttempeln kann man einen Hügel hochklettern, auf dem man einen tollen Sonnenuntergang erleben kann. Die kostenlose App “Mapsme” ist sehr hilfreich bei der Suche nach Tempeln und Aussichtspunkten.

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An einem der Tage haben wir uns Fahrräder ausgeliehen und haben die etwas entfernteren Tempel und Ruinen angesehen. Am Koe Thaung Tempel wurden wir von einem älteren Kanadier angesprochen der sich verlaufen hatte. Wir konnten ihm auf seiner Karte aber gut den Weg erklären. Bei ein bisschen Smalltalk kam heraus, das er schon sehr viel gereist ist und legte uns nahe Australien mit in unsere Reise einzubauen. Ein echt lässiger älterer Mann.
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Der Koe Thaung Tempel hat uns persönlich von allen am besten gefallen. Er war zwar von der Zeit gezeichnet und teilweise von Pflanzen umwachsen, aber genau diese Tempel mag ich am meisten. Innen findet man tausende Buddhas. Wahnsinn!

Für den nächsten Tag planten wir einen Ausflug ins Chin Dorf. Die Chin haben lange Zeit eine grausame Tradition praktiziert, um die ich mir noch lange Gedanken machte…

 

Hier noch einige Eindrücke von Mrauk-U

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Hallo, ich bin Marina und bin fasziniert von anderen Kulturen. Ich reise für mein Leben gern durch andere Länder. Aus dem Grund habe ich beschlossen mit meinem Freund 1 Jahr lang um die Welt zu backpacken und Euch davon zu berichten.

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