Weltreise_Myanmar_Bago018

Unser letzter Stop in Myanmar – Bago

Hallo Urlaubsbarfreunde,

Um 17h fuhren unser VIP Bus los nach Bago. Wir hatten 18.000 Kyat bezahlt. Das besondere an dem VIP Bus war, dass wir größere Sitze, Kissen und Decken hatten. Gerade die Breite der Sitze war sehr gut.

Die Fahrt dauerte ca. 10 Stunden und wir wurden um 3Uhr geweckt. Total verschlafen, packten wir unsere Sachen und stiegen aus. Wir schauten nach Links dort war nichts, wir schauten nach rechts, dort war ebenfalls nichts. “Wo sind wir hier?”. Ein Blick auf MapsMe zeigt, dass wir noch 40km von Bago weg waren. Total verwundert fragten wir die anderen aussteigenden Personen. Sie erklärten uns, dass noch ein Taxi kommt, welches uns nach Bago fährt. Dies war im Preis inbegriffen. Nach ca. 10min kam tatsächlich ein kleines Taxi (eine Art Caddy). Ich schaute mir das Taxi an und zählte 6 Personen, die mit fahren sollten. “Wir passen doch garnicht ins Taxi?!”. “No Problem!”. Am Ende war es so, dass sich auf die Rückbank 4 Personen quetschten, die kleinste Person saß auf dem Beifahrersitz und ich durfte im Kofferraum auf den 6 Rucksäcken sitzen. Die wilde Fahrt ging los. Ihr braucht gar nicht denken, dass der Taxifahrer gemütlich gefahren ist, weil ich im Kofferraum saß. Ich glaube sogar, dass er extra schneller durch jedes Schlagloch gefahren ist.

Nach ca. 30min wilder nicht so komfortabler Fahrt, waren wir endlich da. Jetzt suchten wir uns noch einen Taxifahrer und wir fuhren zu unserem Hotel. Zum Glück gab es keine Probleme und wir durften früher ins Zimmer und sogar frühstücken ohne Aufpreis.

Gegen 11h bewaffnet mit Kamera, Wasser und MapsMe machten wir uns auf den Weg die Sehenswürdigkeiten von Bago zu erkunden. Wir gingen am ersten Tag zu Fuß und liefen in der knallenden Sonne durch Bago von Tempel zu Tempel.

Auf dem Weg überquerten wir einen Fluss in dem die Locals schwammen und badeten. Total schön anzusehen. Unter anderem sahen wir den großen liegenden Buddha (davon gab es zwei) und verschiedene Pagoden. Die Mahazedi Pagode kann sogar bestiegen werden und von dort hat man(n) eine schöne Aussicht. Leider dürfen nur Männer hoch.

In Bago hatten wir wiederum ein Deja Vu, da die Einheimische wieder sehr gerne mit uns Fotos machen wollten. Wir fanden es lustig und erfüllten fast jedem seinen Wunsch.

Am Abend auf dem Weg zu dem ausgewählten Restaurant, mussten wir über einen Markt laufen. Wir waren die einzigen Touristen und beobachteten das Marktgeschehen. Es ist immer wieder aufregend zu sehen, was die Locals Kaufen und verkaufen.

Am nächsten Tag schnappten wir uns ein Fahrrad und fuhren die nächsten Sehenswürdigkeiten ab. Wir kamen so auf jeden Fall schneller von A nach B, aber es war total gefährlich, da Auto, Roller oder Motorräder einfach los fahren ohne zu gucken. Also immer bremsbereit sein.

Wir fuhren zunächst zur Hauptpagode (Shwemawdaw Pagoda), die ein wenig an die in Yangon erinnerte. Aber dennoch seinen eigenen Charme hatte. Sie war zudem nicht so überlaufen mit Touristen. Nach diesem Tempel fuhren wir weiter zu dem  Schlangentempel. Wie der Name schon sagt, soll es hier eine Phyton geben, die dort schon seit einer sehr langen Zeit lebt.

Nachdem wir unsere Fahrräder abgestellt hatten, machten wir auf einer Bank erstmal Pause. Da kamen die ersten Zwei Locals und quatscht mit uns. Einfach so ohne jeglichen Hintergedanken. Sie wollten einfach ihr Englisch verbessern. Dies erlebten wir ja häufiger in Myanmar.

Wir gingen weiter und tatsächlich sahen wir die ca. 4m lange Schlange die frei in einem begehbaren Raum lag. Wir beobachten das geschehen und beobachteten die Einheimischen, wie sie die Schlange anbeteten. Als dies Vorüber war ging das große Fotoshooting los. Die Locals wollten nun Fotos mit Marina und mir. Die Leute waren so glücklich darüber, dass sie uns später noch die Hand gaben und sich verabschiedeten. Das verrückteste war allerdings, als mir eine wildfremden Frau Ihr Baby in die Hand drückte und ein Foto machen wollte. Was man nicht alles tut. Es war so schön anzusehen, wie viel Spaß und Freude es den Einheimischen machte sich mit uns fotografieren zulassen. Hier hat man sich richtig wohl gefühlt. Wir mussten leider die Foto Session nach einer Dreiviertelstunde beenden, wir wollten ja noch weiter.

Aus dem Lonely Planet gab es noch eine Empfehlung für ein gutes Restaurant, wo wir gegen Nachmittag Pause machten. Wir hatten total Durst auf ein gekühltes Radler und bestellten eine Sprite und ein Bier. War das erfrischend.

Etwas angetrunken machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Hotel und machten uns frisch um dann am Abend unser letztes Abendessen in Myanmar einzunehmen. Und tatsächlich haben wir ein gutes und günstiges Restaurant gefunden, welches nirgends empfohlen wurde. Der Name ist: “Do You Like”.

Am nächsten Tag machten wir uns auf dem Weg nach Yangon, da unser Flieger zurück nach Bangkok ging. Für 1500 Kyat pro Person hielten wir einen Bus auf der Hauptstraße an und fuhren los. Zum Flughafen fuhren wir dann mit dem Taxi. Wir verbrachten die Zeit im KFC bis unser Flieger ging nach Bangkok ging.

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Hallo, ich bin Christian und liebe es zu Reisen und verschiedene Kuluturen Festzuhalten. Ich fotografie unglaublich gerne auf Reisen und hoffe Euch viele tolle Eindrücke auf Momentaufnahmen zu zeigen. Ich freue mich, meine Erlebnisse und Tipps&Tricks mit Euch zu teilen.

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