Weltreise_Kambodscha_PhnomPenh035

Kambodscha wir kommen…

Hallo liebe Urlaubsbarfreunde…

Pünktlich um 8h fuhren wir aufgeregt mit dem Bus von unserem Hotel in Richtung Grenze nach Kambodscha und dann fiel es uns auf (wir berichteten in unserem Beitrag von Hoi An), “wo sind unsere Dollars hin?” Diese hatte ich immer im gleichen Fach des Rucksacks versteck wie meinen Haarreif. Der Haarreif war weg und uns fehlten über 100 Dollar. Mist, und jetzt standen wir hier an der Vietnamesisch-Kambodschianischen-Grenze und sollten für 35 Dollar pro Person unser Visum bezahlen. Wir konnten es gerade so zusammen kratzen, da Christian noch ein paar Dollars hatte und die Diebe auch nicht dumm waren und noch ein paar Scheine im Umschlag gelassen haben, damit es nicht sofort auffällt. Klar, wirklich ärgerlich und das in einem teuren Hotel, das Thien Nga Hotel in Hoi An.

 

Über den Landweg von Vietnam nach Kambodscha:

Offiziell kostet das Visum für Kambodscha 30$ pro Person und ein Passbild ist für das Visum abzugeben. Über den Luftweg soll es auch tatsächlich so sein. Doch wir reisten ja über Land mit dem Bus über die Grenze und uns kam die ganze Abwicklung vom Busunternehmen und dem Personal am Grenzübergang sehr fragwürdig vor. Kurz vor der Grenze wurden die Reisepässe im Bus eingesammelt. Wir geben eigentlich nie unseren Reisepass, quasi unsere Indentität ab, aber hier schien es keine andere Alternative zu geben. Denn gesprochen haben die Organisatoren nur das nötigste. Anschließend hat noch einer 35$ pro Person kassiert und danach sollten wir aussteigen. Auf die Frage warum 35$ anstatt 30$ bekamen wir keine Antwort. Aus dem Bus ausgestiegen, standen wir vor einem Eingang. “Hm…sollen wir da jetzt rein oder was machen wir hier…Pipipause?” Einige rannten erstmal aufs Klo und der Rest stand genauso planlos da wie wir. Mitten in einer etwas heruntergekommenen Halle mit Gittern. Rechts kamen wir an einer Gepäckkontrolle vorbei, wo die Leute vor uns brav ihre Rucksäcke und Taschen auf das Gepäckband legten. Als wir sahen das dort gar keiner saß, mussten wir lachen und liefen einfach so durch. Dann kamen wir an die Passkontrolle. Passkontrolle ohne Pass ist schwierig. Deshalb liefen wir wieder zurück um beim Bus unsere Reisepässe zu holen. Der Bus war weg! Panik! Doch Christian hatte sich das Aussehen des Busses gemerkt und sichtete ihn hinter der Passkontrolle. Also sind wir wieder rein, haben die Halle wieder bis zum Ende durchquert, bishin zur Passkontrolle. Da stand nun einer von unseren Organisatoren und rief Namen auf. Sobald man auf gerufen wurde trat man vor, bekam sein Pass in die Hand und durfte passieren. Jetzt hatte man ein Ausreisestempel im Pass. Nun stiegen wir alle wieder in den Bus und fuhren weiter nach Kambodscha. Aussteigen, wieder den Pass abgeben und einfach durch die Grenzkontrolle. Wir wurden nicht kontrolliert oder überhaupt angeschaut. Wir stiegen in den Bus und fuhren zu einem Restaurant, wo man nun Mittagessen kaufen kann. Wir verzichteten, da wir keinen Hunger hatten. Nach einer halben Stunde kam der gute Mann mit allen Reisepässen wieder. Nun war im Reisepass ein Visum eingeklebt allerdings ohne Foto. Vielleicht musste man deshalb 5$ mehr zahlen. Keine Ahnung. Wir waren einfach froh unseren Reisepass wieder zu haben.

 

Nach weiteren 4 Stunden Fahrt (mit einem Zwischenstop) erreichten wir Phnom Penh. Nach starkem verhandeln fanden wir ein TUK TUK für drei US Dollar (ja Kambodscha nutzt als inoffizielle Hauptwährung den US Dollar), welches uns zu unserem Hotel fuhr. Auf der Fahrt passten wir gut auf unser Gepäck auf, da es in Phnom Penh oft zu Taschendiebstählen kommt. Auch wenn wir auf der Straße unterwegs waren, habe ich mich immer umgesehen. Tatsächlich haben wir Menschen kennengelernt denen die Tasche beim laufen neben der Straße von einem vorbei fahrenden Rollerfahrer brutal von den Schultern gerissen wurde.

Im Hotel angekommen, hatten wir unser Zimmer im obersten Stockwerk, welches mit ziemlich steilen und teilweise baufälligen Treppen zu erreichen war. Das Zimmer war wie sehr oft, nicht so wie auf den Bildern im Internet. Naja was solls. Mittlerweile wundern wir uns nicht mehr. Dafür hatten wir einen Balkon zur Sonnenseite, was hieß ich kann ein bisschen Handwäsche machen. Wir hörten von einem guten Burger. Den sollte es im Cousin Burger geben. Haha es ist doch immer dasselbe mit uns :-).

 

Der Burger war super und die Kellner waren unglaublich freundlich und interessierten sich wo wir herkommen, was wir machen, etc. Wir kamen kaum zum Essen vor lauter quatschen. So schmeckte der Burger natürlich erst recht gut und man fühlte sich herzlich in Kambodscha willkommen geheißen. Und weil wir wohl ein Loch im Bauch hatten, aßen wir auf dem Heimweg auch noch Eis. Das schöne war, man konnte die exotischen Eissorten wie Durian, salzige Erdnüsse, Mango, etc. erst probieren. So fielen wir satt und zufrieden ins Bett.

 

Am nächsten Morgen auf dem Weg zum Königspalast gingen wir noch zu unserem Supermarkt des Vertrauens, dem Panda Markt. Einen instant Kaffee zum wach werden und Getränke für den Tag. Als wir uns dem Königspalast langsam näherten, wurden wir von einem Einheimischen angesprochen, der uns verklickern wollte, dass der Königspalast erst um 14 Uhr öffnen würde. Wir haben ihn ausgelacht und ein bisschen verarscht, indem wir total übertrieben auf diese Information reagiert haben. “Oh mein Gott, was sollen wir jetzt nur tun, oh bitte sag uns was wir in dieser Zeit machen können!” Dann lachten wir ihn aus und gingen zum Königspalast, der natürlich nicht erst um 14 Uhr aufmachte. Dies war uns eine schon bekannte Masche der Tuk Tuk Fahrer (auch vor dem Königspalast in Bangkok) um den Touris eine Tuk Tuk Fahrt zu anderen Sehenswürdigkeiten aufzuschwatzen. Für den Königspalast gilt natürlich auch wieder sich angemessen zu kleiden. Also keine Shorts oder Tank Tops. Schultern und Knie sollten bedeckt sein. Der Eintritt ist mit 10$ ganz schön heftig. Gleich zu Beginn bewunderte ich ehrfürchtig einen alten unheimlich schönen Baum. Als ich plötzlich ein Bilderstöckchen (Selfiestick) direkt vor die Nase gehalten bekam. Die Chinesen mit ihren behinderten Selfies und ihrem rücksichtslosem Verhalten hab ich echt gefressen.

Der Königspalast erinnerte von seiner Bauart sehr an den in Bangkok. Nur nicht so extrem groß und pompös. Einige Gebäude waren leider wegen Restaurierung geschlossen und waren mit Planen umhüllt. Dennoch hat uns der Palast gut gefallen und wir verbrachten lange Zeit dort.

 

Doch als es dann gegen Mittag zu heiß wurde, gingen wir ins Hotel, setzten uns unten auf die Terrasse des Restaurants und arbeiteten an unserer Webseite.

Am nächsten Tag standen wir wieder früh auf, da man Mittags zu keinerlei Bewegung im stande waren. Wir besuchten gleich nach Eröffnung das Museum von Phnom Penh…

 

und danach den Wat Phnom.

 

Dort in der Nähe gingen wir in die Post. Hier schrieb ich eine Karte an mein ehemaliges Team auf der Arbeit. Plötzlich entdeckte ich ein Postbus Plakat mit günstigen Preisen. Da das Unternehmen einen professionellen Eindruck machte, buchten wir die Fahrt nach Siem Reap für 8$ pro Kopf. Auf der Fahrt….

Fortsetzung folgt

 

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Hallo, ich bin Marina und bin fasziniert von anderen Kulturen. Ich reise für mein Leben gern durch andere Länder. Aus dem Grund habe ich beschlossen mit meinem Freund 1 Jahr lang um die Welt zu backpacken und Euch davon zu berichten.

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