Weltreise_Kambodscha_SiamReap_AngkorWat008

Partymekka in Siem Reap

Hallo ihr lieben,

Auf der Fahrt nach Siem Reap lernten wir Katharina aus Hamburg kennen. Sie plante Kambodscha für vier Wochen zu bereisen, so konnten wir uns gut austauschen. Die Busgesellschaft der Post (www.cambodiapost.post) kann ich wirklich nur empfehlen, denn günstiger und komfortabler kann man in Kambodscha nicht reisen.

Ankunft war an der Post in Siem Reap, also relativ zentral. Darum beschlossen wir zu laufen. Ein Kalifornier nahm sich ein Beispiel an uns und schloss sich an. Als wir ankamen wurden wir freundlich begrüßt und bekamen einen leckeren Welcome Drink, den wir gierig tranken, nach dem Trip durch die Sonne. Beim Einchecken mussten wir feststellen, dass wir im falschen Hotel gelandet sind. Wir entschuldigten uns und zogen erfrischt weiter. Im richtigen Hotel (es war das nächste, nur 20meter weiter) angekommen, bekamen wir erneut einen Welcome Drink und wir sprangen nach dem Einchecken erstmal in den Pool. Herrlich! Am Abend trafen wir uns mit Katharina zum Essen. Sie erinnerte mich stark an eine Freundin von mir und war mir gleich sympathisch. Im Anschluss gingen wir durch die Partymeile von Siem Reap und waren erstmal erschlagen von den bunten Lichtern, Leuchtreklamen und lauter Musik. Es erinnerte uns an die Khoa San Road in Bangkok. Auch hier konnten Mutige Insekten, Spinnen und Skorpione essen. Die Bars und Diskotheken battleten sich mit günstigen Preisen für Alkohol, so konnte man sich kaum entscheiden. Doch als wir die TUK TUKs entdeckten, die zu einer Cocktailbar umgebaut waren, fiel die Entscheidung. Für umgerechnet 1,50€ gab es gute Cocktails und an einem Laptop konnte man sein eigener DJ sein. Mega!

Nach dem Cocktail verabschiedete sich Katharina und wir zogen noch weiter in die Bar Ankor What Ich merkte direkt, dass Christian in Stimmung war zu trinken und zu feiern. Angetrunken zogen wir weiter und wurden von einem Promoter angesprochen. Nun waren wir informiert, wo später die Party stattfinden wird. Und tatsächlich landeten wir zufällig dort. Es war eine Open Air Bar in einer Seitenstraße. Als uns der Promoter entdeckte, kam er auf uns zu und wir unterhielten uns eine​ ganze Weile. Er kam aus Frankreich und hatte geplant für eine unbestimmte Zeit zu reisen. Es war sein zweiter “Arbeitstag” für diese Bar. Sein Job bestand darin, die Leute zum Party machen zu animieren und hier und da mal mit anzupacken wenn es an den Auf- und Abbau ging. Dafür bekommt er etwas Geld, eine Unterkunft, Essen und Getränke frei. Später klinkte ich mich aus dem Gespräch aus und Christian quatsche mit ihm weiter. Ich hatte Lust zu tanzen, aber wie sollte es anders sein, kaum war ich auf der Tanzfläche kam ein langsames, blödes Lied. Da stand ich dann, alleine und gelangweilt wippend zum langsamen Lied und wusste nicht wohin mit mir. Wahrscheinlich habe ich auch dementsprechend planlos drein geschaut, weil mich ein netter Typ zu sich an den Tisch wunk. Puh…zum Glück!

Sein Name war Ed und er ist mit dem Fahrrad von England bis nach Kambodscha gefahren. Nach einer Weile kam Kayleigh dazu. Sie war eine Freundin von Ed aus England die ihn für ein paar Wochen besuchte. Christian gesellte sich wenig später auch noch hinzu. Wir unterhielten uns gut, lachten und tranken viel. Ich hatte mein Bier noch nicht leer, da stand auch schon das nächste Bier vor meiner Nase. Als wir dann richtig einen sitzen hatten, kam irgendeiner auf die Idee Jenga zu spielen. Der Turm stand nie lange. Es war ein echt witziger Abend der gegen 4Uhr morgens endete…

Am nächsten Tag schlief ich so lange, dass ich richtig erschrack als ich hörte wieviel Uhr wir hatten. Es war 15 Uhr. Christian verbrachte die Zeit am Computer. Ich hatte einen ziemlichen Hangover und der Tag war etwas verpeilt. Ja so eine Partynacht steckt man nicht mehr so leicht weg. Das einzige was wir noch orgenisierten war eine Tour für den nächsten Tag zu Angkor Wat bei Sonnenaufgang. Da wir die Preise in unserem Hotel mehr als fair empfanden (in den Hostels meist teurer) buchten wir die “kleine Tour”. Sie beinhaltete für 14$ Angkor Wat, Bayon, Ta Prohm, Banteay Kdei, Ta Keo. Und da wir ja jetzt mehr als ausgeschlafen waren, buchten wir für 5$ den Sonnenaufgang am Angkor Wat….

 

Fortsetzung folgt…

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Hallo, ich bin Marina und bin fasziniert von anderen Kulturen. Ich reise für mein Leben gern durch andere Länder. Aus dem Grund habe ich beschlossen mit meinem Freund 1 Jahr lang um die Welt zu backpacken und Euch davon zu berichten.

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