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Die ersten Tage in Bangkok – Teil 2

Hallo Freunde,

hier ist der 2. Teil.

Nachdem wir den tollen Sonnuntergang auf dem Golden Mountain genossen haben, machten wir uns wieder auf den Weg runter. Wir mussten leider den Weg zum Pier noch finden, da uns ja der Tuk-Tuk-Fahrer verlassen hatte.

Es war inzwischen Dunkel und die Lichter Bangkok’s leuchteten wieder in den grellsten Farben.

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Als wir noch oben auf dem golden Mountain waren, haben wir uns schon einen ungefähren Weg bzw. Himmelsrichtung zurecht gelegt, die wir nun versuchten zu gehen. Auf der Straße versuchte Marina ihr Glück und fragte eine Frau nach dem Weg zum Pier, die allerdings in die völlig andere Richtung zeigte, aber auch nur, weil die Frau uns nicht verstanden hatte. Das sollte man wissen, dass Thailänder einem lieber irgendeinen Weg zeigen, als zuzugeben, es nicht zu wissen. Glücklicherweise stand ein Stück weiter auf der Hauptstraße ein Schild mit einer abgebildeten Karte…wir waren auf dem richtigen Weg. Dieser war leider lang und keine 5 Minuten wie Mr. TukTuk behauptete. Wir liefen und liefen. Da sich bei Marina schon eine Blase am Fuß schmerzhaft ankündigte, entschied sie barfuß weiter zu laufen. Für Bangkoks Verhältnisse waren die Straßen und Gehsteige sehr sauber, also machbar.

Plötzlich fiel uns auf, dass die Menschenmengen größer wurden und, dass der Verkehr durch ziemlich viele Polizisten geregelt wurde. Alle 5 Meter wedelte ein Polizist hektisch mit seinem Leuchtstab und einer sprach auf thailändisch irgendwas durchs Megaphon. Wir wunderten uns und gingen weiter, da unser Weg einfach nicht enden wollte. Augenblicklich sprach mich jemand an, dass ich meine Kappe abnehmen solle. Ich schaute Ihn fragwürdig an aber tat es natürlich. Wir schauten, und um uns herum saßen alle Menschen auf dem Boden. Zwei Touris, die auch schon am Boden saßen, meinten wir sollen uns auch besser hinsetzen…Häää,  na gut. Die Straße, eben noch im RushHour Verkehr, jetzt völlig leer gefegt und totenstille liegt in der Luft. Wir wartet weiter und wunderten uns, was nun passiert. Kommt eine Parade? Eine Schweigeminute für den vorkurzem verstorben Monarchen? Oder was sonst?

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Und in diesem Moment kam eine Autokolone mit ca. 10 Autos (sogar mit verdunkelten Frontscheiben) und Polizeibegleitung an uns vorbei. Wir können nur vermuten, dass es sich um die Königsfamilie handelte.

Nachdem die Autos nun an uns vorbei waren standen Alle wieder auf und gingen ihren eigentlich Doing nach.

Wir haben dann noch jeder einen Apfel geschenkt bekommen und marschierten weiter Richtung Pier. Als wir den Königspalast passierten, merkten wir, dass heute wohl eine Art Trauertag ist, da alle in schwarz gekleidet zu einer Messe gingen.

Am Pier angekommen, nahmen wir wieder das Schiff und waren froh wieder „zuhause“ zu sein. Mit knurrenden Mägen gingen wir zum Foodmarket direkt gegenüber von unserem Hostel. Lecker und sehr günstig.k1600_weltreise_thailand004

Für den nächsten Tag nahmen wir uns vor, uns das Visum für Myanmar zu beschaffen. Schon im Internet haben wir gelesen, es wäre nicht einfach zu finden und die Wartezeiten wären lang. Nichts davon hat sich in unserem Fall bewahrheitet. Denn lustigerweise befand sich die Botschaft in unmittelbarer Nähe unserer Unterkunft, so dass wir diese zu Fuß erreichen konnten.

Wir kamen an und wunderten uns, „keine lange Warteschlange…sind wir hier richtig?“ Wir gingen rein und wurden direkt von einem Mann in Begrüßung genommen. Der uns direkt das Formular für das Visum und eine Wartenummer in die Hand drückte. Und perfekt, ein Kopierer stand auch um die Ecke. Wir setzen uns auf die Stühle, die einen an die Schulzeit erinnerten, da diese mit seitlichem Klapptisch ausgestattet waren. (Wie das Visum ausgefüllt wird und die Preise seht ihr hier)

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Nach nicht Mal 30 Min waren wir schon wieder draußen und gingen zurück Richtung Hostel. „Hey, da kommen wir ja noch rechtzeitig zum Frühstück“. Es gab Reis mit irgendwas undefinierbaren oben drauf. Es war okay, aber wir hätten uns was anderes gewünscht. So haben wir die nächsten Tage anders gefrühstück. Später haben wir nichts  Besonderes gemacht. Wir sind nach Siam (Zentrum) gefahren und sind durch die Einkaufszentren spaziert. Dort entdeckten wir die tollsten und verrücktesten Dinge. Aber das Geld haben wir uns gespart, denn alles was man kauft trägt man letztendlich wieder mit sich herum. Einzig für Verpflegung gaben wir Geld aus. Und man glaubt es kaum, bei unserem ersten Thailandurlaub 2012, dachten wir uns: „Man sollte mal einen Bäcker hier aufmachen.“ Ja, und es gab inzwischen so Bäckereien alla Backwerk. Viel Auswahl und sogar Körnerbrötchen.

Am Abend gingen wir mal früh ins Hostel zurück, um zu recherchierten was wir die nächsten Tage machen könnten. Wir entschieden uns nach Koh Tao und Koh Phagnan zureisen, weil wir uns noch ein wenig vom Arbeits- und Wohnungsstress erholen wollten. Am Abend buchten wir schon den Bus und das Boot sowie die Unterkünfte für die Inseln.

Der nächste Tag begann mit lange schlafen J und wir beschlossen nun doch endlich zum Wat Po zu fahren. Also wieder ab zum Pier und diesmal das günstige Ticket für 14 Baht (statt 40 Baht Touri Boot) und ab zum Wat Po. Angekommen, wollte ich direkt mal ein schönes Foto vom Wat Arun schießen. Denkste!

Fortsetzung folgt….

 

Hier noch ein paar weitere Impressionen:

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Hallo, ich bin Christian und liebe es zu Reisen und verschiedene Kuluturen Festzuhalten. Ich fotografie unglaublich gerne auf Reisen und hoffe Euch viele tolle Eindrücke auf Momentaufnahmen zu zeigen. Ich freue mich, meine Erlebnisse und Tipps&Tricks mit Euch zu teilen.

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