Weltreise_Neuseeland_Coromandel_036

Cathedral Cove und Hotwater Beach

Hallo Leute,

weiter geht die wilde Fahrt…

Auf dem Weg Richtung Coromandel kauften wir in einem großen Baumarkt (Warehouse) Campingstühle und einen Campingtisch, denn diese hatte unsere Autovermietung Lucky Rental vergessen reinzupacken. Christian schrieb ihnen eine kurze E-Mail über die missliche Lage doch sie bestätigten uns, dass sie die Kosten für die fehlende Ausrüstung voll erstatten. Super denn den Heizlüfter haben wir auch nicht finden können und haben uns auch diesen gekauft und erstatten lassen. In Coromandel machten wir nur einen kurzen Spaziergang.

 

Nach längerem suchen fanden wir in Kuaotunu einen Campingplatz der auch non self-contained-Camper aufnimmt. Wir freuten uns schon richtig aufs kochen und machten uns leckere Wraps. Als ich die Zutaten zusammensuchte fühlte ich mich beobachtet. Sie schlichen sich heimlich von hinten an. Zwei freche Enten reckten den Kopf nach oben um einen Blick in den Campervan zu erhaschen.

 

Das sah so lustig aus. Sie verfolgten uns auf Schritt und Tritt. Am nächsten Morgen machten wir einen Strandspaziergang und beobachteten drei Neuseeländer beim Angeln. Doch außer einen kleinen Rochen hatten sie nichts an ihren Haken. Der Rochen durfte wieder zurück ins Meer.

 

Nun bestand ich drauf das ich auch mal fahre. Christian war die ganze Fahrt sehr angespannt. Keine Ahnung warum, ich finde, ich fahre sehr gut :-).

Beim Cathedral Cove gab es nur wenige Parkplätze. Doch wir hatten großes Glück und haben nach kurzer Zeit einen Parkplatz ergattert. Wir ahnten nicht, dass wir zum Cathedral Cove noch 45 Minuten laufen mussten. Schlecht ausgestattet mit nur einer kleinen Flasche Wasser und Flip Flops marschierten wir los. Ich hoffte einfach, dass sich keiner von uns eine Blase läuft. Der Weg war sehr schön und ging an der Küste entlang, mit immer wieder schattigen Passagen aus dichtem grünen Farn. Bei den üppigen und vielen Farnen ist es kein Wunder das der Silberfarn das Nationalsymbol ist. Das dichte Grün nennt man hier nicht Wald oder Dschungel, nein man nennt es Busch. Und das Beste ist, im Busch und ganz Neuseeland gibt es keine giftigen Tiere.

Am Ende führte eine Treppe hinunter zum Strand. Es eröffnete sich eine wahnsinns Szenerie. Zwei Buchten umrahmt von steilen Felswänden mit weißem Sand und vorgelagerten Felsen die scharfkantig aus dem Meer ragen. Diese zwei wahnsinns Buchten sind verbunden oder getrennt durch eine Höhle, die man bei Ebbe passieren kann und bei Flut nicht. Unbeschreiblich seht selbst…

Auf dem Rückweg bogen wir vom Weg ab um noch zwei weitere, nicht weniger schöne Buchten, zu sehen. Als wir mit einem morz Brand zurück am Campervan waren feierten wir wie geil es ist einen Kühlschrank im Auto zu haben.

Nicht weit vom Cathedral Cove ist der Hot Water Beach. Ehrlich gesagt konnte ich mir unter dem Namen Hot Water Beach nicht wirklich vorstellen um was es sich hierbei handelt und ich hatte mich auch nicht vorher erkundigt. Immer weniger planen wir unsere Reisen und überlassen mehr dem Zufall. Nachdem wir am Campingplatz eingecheckt hatten wurden wir gefragt ob wir eine Schaufel/Spaten ausleihen möchten. Hä, wieso das denn!? Wir sagten besser mal nein. Am Hot Water Beach angekommen erkannten wir den Grund.

Unter dem Strand befinden sich heiße Gesteinsschichten, die von den vulkanischen Aktivitäten von vor Millionen von Jahren zeugen. Dadurch wird das Grundwasser erhitzt und steigt an bestimmten Stellen am Strand nach oben. Diese Stellen sind allerdings nur bei Ebbe zu erreichen.

Wir beobachteten begeistert die Leute wie sie eifrig buddelten. Es schien auch nicht so einfach auf eine heiße Quelle zu stoßen. Oft füllte sich das gebuddelte Loch nur mit kaltem Grundwasser. Da wir auf einen Spaten verzichteten (für 5 NZ$), fingen wir an mit den Händen zu buddeln, allerdings war dies wenig erfolgreich. Glücklicherweise boten uns zwei nette Neuseeländerinnen uns ihre Schaufel an. Und so hieß es auch für uns buddeln, buddeln, buddeln! Das dritte Loch war ein Treffer und wir stießen auf eine heiße Quelle. Es wurde auch langsam Zeit denn die Sonne verabschiedete sich langsam und es wurde direkt kalt. Ach war das herrlich warm! Wurde das Wasser langsam kühl so buddelte man ein bisschen mit der Hand und schon kam wieder eine Ladung warmes Wasser von der Tiefe hoch. Das mineralhaltige Wasser tat richtig gut.

Man sollte allerdings bei dem Wasser aufpassen, denn diese Quellen sind bis zu 64 Grad Celsius heiß und es gut, wenn man Heiß mit kalt Mischt. In unsere Handtücher gewickelt, bibbernd, liefen wir im Dunkeln den Weg zurück zum Campingplatz. Das restliche Abendprogramm bestand darin in Campingstühlen sitzend ein Kaninchen zu beobachten. Mega!!!

Am nächsten Tag…

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Hallo, ich bin Marina und bin fasziniert von anderen Kulturen. Ich reise für mein Leben gern durch andere Länder. Aus dem Grund habe ich beschlossen mit meinem Freund 1 Jahr lang um die Welt zu backpacken und Euch davon zu berichten.

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  1. Antworten

    Thanks to the great manual

  2. Antworten

    I enjoy the report

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