Weltreise_Neuseeland_Wellington_035

Wellington, Oldtimer und ein weiterer Drehort

Hallo Ihr lieben,

Der ganze Campingplatz in Wellington war voll mit den schönsten und ausgefallensten Oldtimern die ich je gesehen habe. Und zu meiner Begeisterung sehr viele VW Busse. Ich wollte schon damals, als erstes Auto, einen VW Bus T2 haben. Natürlich konnte ich mir den mit 18 nie leisten, so wurde es ein alter Seat Ibiza, den ich aber auch über alles liebte. Mein Papa und mein Bruder malten mir dafür meinen T2 auf meine Zimmerwand. So hatte ich meinen Traum immer vor Augen, mit einem VW Bus die Welt zu bereisen. Unser Campervan war zwar kein Oldtimer, obwohl viele Jahre fehlten ihm nicht mehr, aber das Gefühl der Freiheit war das Gleiche.

Morgens standen wir früh auf und fuhren mit dem Bus in die Innenstadt von Wellington. Die Sonne schien, doch dazu ging ein starker Wind, herrlich. Unser erstes Ziel für den Tag, war der Stadtberg Mount Victoria. Zum einen um die Aussicht von Oben zu genießen, aber auch auf dem Weg zum Gipfel, die berühmte Filmszene von Herr der Ringe zu suchen, in der die Hobbits sich im Wald vor dem Schwarzen Reiter verstecken. Wir folgten erst Maps Me, allerdings waren hier zwei Orte als Drehort markiert. Einer davon kann nicht richtig sein. Zum Glück fanden wir eine Karte mit den unterschiedlichen Wegen die auf den Berg führten. Ha! und da gab es einen Hobbit Track. Der muss es sein und weiter den Berg hoch. Es war total matschig, da es die ganze Nacht geregnet hatte. Doch das hielt einige Sportstudenten nicht ab, die Strecke zu rennen. Ich wäre da schon dreimal ausgerutscht und im Dreck gelandet. Es war richtig spannend die Drehorte zu suchen. Um unseren Blick zu schulen, haben wir uns extra nochmal die letzten Tage Herr der Ringe Extended Edition reingezogen. Da der Hobbit Track nicht sonderlich lang ist, findet man die Stelle sofort. Im Film ist an der Stelle noch eine große Wurzel, die scheinbar nach dem Film wieder entfernt wurde. Trotzdem erkennt man diesen Drehort sehr gut, mit diesen unheimlichen Bäumen im Hintergrund.

Später auf dem Gipfel genossen wir die unglaublich tolle Aussicht über die Stadt, das Meer und die Berge. Runter ging natürlich dann wesentlich einfacher und schneller.

 

Uns blieb noch genug Zeit, um ein bisschen in der Stadt zu spazieren und den Hafen entlang zu schlendern. Um den Abend ausklingen zu lassen, suchte ich für Christian eine tolle Bar heraus. Sie lag etwas versteckt aber die Suche hatte sich gelohnt. Die Bar heißt Havanna Bar und ist so authentisch und süß. Einfach mal nicht auf den Preis schauen 😉

Wir liefen auch durch die Cuba Street in der sich auch einige gute Bars und Restaurants befinden. Unser Interesse galt allerdings etwas Süßem und wir hatten da schon eine genaue Vorstellung. Osterhasen! Wir stürmten den nächsten großen Supermarkt, doch zu unserem Pech war das komplette Ostersortiment ausverkauft. Nein!!! Zwei Eltern, natürlich aus Deutschland, waren ganz verzweifelt und suchten etwas typisch Neuseeländisches für ihre Kinder. Wir empfahlen ihnen die Lumps Mitschokoladeüberzogener-Schaumgummi mit Ananasgeschmack…super geil! Am besten noch das pappsüße Getränk L&P dazu😉.

Am nächsten Tag fand ein VW Treffen im Hafen statt. Unglaublich, so schöne Käfer und Busse. Vor allem die Innenausstattung war immer besonders originell und detailverliebt. Ich war im siebten Himmel! Das Wetter hat auch brav gewartet bis wir Alle angeschaut hatten und legte dann wieder mit Regen los.

 

Kein Problem, wir wollten ja sowieso ins Te Papa Museum. Ein super tolles Museum und das beste ist, es kostet keinen Eintritt und hat noch gratis WLan. Es erinnerte ein bisschen an das Odyseum in Köln. Hier werden die verschiedensten Themen sehr verständlich und spielerisch erklärt, nicht nur interessant für Kinder. Es geht viel um die Maori Kultur, Natur, Vulkane, Tiere und wie man diese schützt und erhält. Als wir aus dem Museum kamen, hatte es wieder aufgehört zu regnen, deshalb besichtigten wir noch das Parlament und die Bibliothek.

Zurück am Campingplatz bereiteten wir uns ein Festmal mit Frikadellen, Kartoffeln und Karottengemüse zu. Für den nächsten Tag stand die Übersetzung auf die Südinsel auf dem Plan.

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Hallo, ich bin Marina und bin fasziniert von anderen Kulturen. Ich reise für mein Leben gern durch andere Länder. Aus dem Grund habe ich beschlossen mit meinem Freund 1 Jahr lang um die Welt zu backpacken und Euch davon zu berichten.

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  1. Antworten

    I like the article

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