Weltreise_USA_SanFrancisco_002

San Francisco

Hallo ihr Lieben,

Nachdem wir die unglaublichen Lagunen der Cook Inseln besucht hatten, hieß es jetzt für uns sich in den Großstadtdschungel zu schmeißen. Unser nächster Stopp hieß San Francisco. Dies war für uns Beide ein besonderer Stopp. Zum einen haben wir immer geträumt mal die Golden Gate zu sehen und zum anderen trafen wir hier Marinas Bruder Michael und meinen früheren Freund aus Jugendzeiten Marek, der inzwischen in San Francisco wohnt. Bei Ihm kamen wir auch unter, womit wir einiges an Geld sparten.

Der Flug vom Internationalen Flughafen Rarotonga ging mit Air New Zealand über Los Angels nach San Francisco. Air New Zealand zählt zurecht zu den besten Fluggesellschaften auf der Welt. Marina und ich hatten eine 3er Reihe für uns alleine und wir konnten diese als Bett zusammenbauen. Mit zwei Leuten wird es dann zwar eng, aber die Idee war genial und habe ich bisher leider nur bei dieser Fluggesellschaft so gesehen. Wir beschlossen, dass wir zwei Sitze als Bett verwenden, welches Marina nutzte und ich schlief im sitzen. Der Flug ging schnell vorbei und schon landeten wir in Los Angels. Die Passkontrolle für die Einreise in die USA war, wie vermutet, aufwendiger und hat dementsprechend gedauert. Schnell einmal aus dem Flughafen raus um Land von LA betreten zu haben und weiter ging es zum Gate. Dies war gar nicht so einfach, da der Flughafen schlecht ausgeschildert war. Doch wir kamen mehr als rechtzeitig an, da der Flug eine Verspätung von ca. 1 Stunde hatte.

Da wir bereits in LA in die USA eingereist waren, ging es in San Francisco schneller für uns. Nur zum „Baggage Claim“ und die Backpacks holen. Marina musste nochmal eben aufs Klo und ich versuchte mich mit dem WiFi zu verbinden, um das uber Taxi zu rufen. Plötzlich kam Marek zur Tür rein: “ Oh mein Gott, was für eine Überraschung.“ Seid über 10 Jahren nicht mehr gesehen und doch gleich wieder erkannt. Als Marina vom Klo kam, wunderte sie sich erst mit wem ich schon wieder quatsche. Der Groschen viel als sich Marek vorstellte.

Da er mit dem Motorrad kam, nahmen wir trotzdem Uber zu seinem Apartment, er sagte uns den Code für die Tür und wir trafen uns dort. Ein unglaublich großes Haus, in dem auch noch Andere wohnten, und sich das Haus teilten. Dies ist in San Francisco sehr üblich, da die Mieten unglaublich teuer sind. Nach der Hausbesichtigung, schauten wir auf die Straße und da saß Michael bereits und wartete. Ich wollte mir erst einen Spaß erlauben und Marek rausschicken, damit er zu ihm sagt, dass er da nicht sitzen dürfe. Aber Marina protestierte und zog sich schnell ihre Schuhe an. Die Wiedersehensfreude war riesig. Marina und Michael sind wie ein Herz und eine Seele. Sie würden alles für einander tun.

Den Abend verbrachten wir gemeinsam bei einem Chinesen und erzählten viel. Es war eine lustige Art der Kommunikation. Marek kann zwar noch Deutsch, aber er verwendet es nicht mehr so viel und deshalb fehlten ihm hier und da Wörter, also wie bei uns im Englischen. So wechselten wir ständig von Deutsch zu Englisch und wieder zu Deutsch. Es war ein toller Abend.

Marek musste natürlich die Woche über arbeiten und hat leider nicht so viel Zeit gehabt, was aber völlig okay war. Trotzdem hat er so viel für uns vorbereitet. Wir waren völlig überwältigt. Aber dazu später mehr….

Den nächsten Tag trafen wir uns alle am berühmten Pier 39, wo die Seelöwen faulenzen. Von dort wollten wir auf Angel Island fahren. Allerdings musste Marek noch was für die Arbeit tun, weswegen er dann absagte. Wir fuhren dann zu dritt dort hin. Marek drückte mir noch einen Zettel in die Hand, wo sehr genau draufstand, wie wir gehen sollten und wie wir den Tag weiter gestalten könnten. Doch wir beschlossen einmal um die ganze Insel zu laufen, was den vorgesehenen Zeitplan sprengte.

Die Bootsfahrt ging an Alcatraz vorbei und natürlich an der Golden Gate Bridge. Auf Angel Island angekommen, machten wir dann den Rundkurs, blieben zwischendurch stehen und genossen die verschiedenen Aussichten auf die Stadt. Sogar ein Reh sahen wir auf der Insel. Bei der Hälfte machten wir eine Pause und Michael überraschte uns mit Süßigkeiten aus Deutschland. Schokomilchriegel und Lachgummi. Es war für Michael schwer, dies nicht schon vorher zu essen, wie er sagte, aber er hat es geschafft. Umso größer war die Freude jetzt. Da es heiß war, mussten wir die Schokolade natürlich essen. Also die Süßigkeiten haben nicht lang gehalten.

Nach dem 8 km Rundgang, fuhren wir mit dem Boot zurück nach San Francisco. Wir hielten mit dem Boot in Sausalitos an, um noch weitere Passagiere mit zunehmen. Dafür standen wir dann ca. 30 min in der knallenden Sonne. Und die Sonne ist sehr stark. Zum Glück hatten wir noch Sonnencreme dabei.

Wir liefen noch durch die Stadt und suchten was zu essen. Und was wurde es? Natürlich – Burger. Nach nicht langem Überlegen landeten wir bei Moe’s Grill. Als wir rein kamen, saßen vorne am Tresen zwei Polizisten mit ihren Burgern in der Hand, so wie man sich das eben in Amerika vorstellt. Für uns war es der beste Burger, den wir in San Francisco gegessen hatten.

Da Michael im Zentrum von San Francisco in einem Hostel schlief und unsere Unterkunft außerhalb lag, vereinbarten wir für die nächsten Tage immer Zeit- und Treffpunkte. Damit wir allerdings mehr Zeit miteinander verbringen konnten, schlief Michael jeden zweiten Tag bei uns im Kleiderschrank. Ja, ihr habt richtig gelesen. Es war ein begehbarer Kleiderschrank, mit eigener Türe und ziemlich viel Platz. Mit Matrazen und decken schlief es sich wohl auch sehr gut und es war wesentlich ruhiger als im Hostel, wo das Licht gerne mal um 3h Nachts angemacht wurde um zu lesen :-).

Fortsetzung folgt…

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Hallo, ich bin Christian und liebe es zu Reisen und verschiedene Kuluturen Festzuhalten. Ich fotografie unglaublich gerne auf Reisen und hoffe Euch viele tolle Eindrücke auf Momentaufnahmen zu zeigen. Ich freue mich, meine Erlebnisse und Tipps&Tricks mit Euch zu teilen.

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