Weltreise_Neuseeland_Queenstown_011

Queenstown

Hallo ihr Lieben,

In Queenstown angekommen mussten wir erstmal schlucken, als wir die Preise für die Campingplätze sahen. Naja, zwei Nächte geht das schon mal (insgesamt 110NZ$ für zwei Nächte). Außerdem wollten wir unsere Freunde hier treffen. Marie und Florian, die wir in Kambodscha kennengelernt hatten. Was für ein witziger Zufall, dass sich unsere Wege nochmals kreuzen. Was sie wohl in der Zeit noch so erlebt haben?

 

Queenstown ist quasi ein einziger Touristenort. Es gibt nichts, was es nicht gibt! Vorausgesetzt man hat einen dicken Geldbeutel. Der See ist unglaublich sauber, sauberer als Trinkwasser! Das muss man sich mal vorstellen!

Am nächsten Morgen war erstmal großer Waschtag. Danach setzten wir uns mit den Campingstühlen in die Sonne, schrieben ein bisschen und warteten auf Marie und Flo. Es muss witzig ausgesehen haben wie wir da saßen. Mitten auf dem Prästentierteller, die Campingstühle Richtung Einfahrt gerichtet, damit wir sie ja nicht verpassen.

Auf Reisen gibt es schon unterschiedliche Bekanntschaften. Meist sind sie sehr oberflächlich. “Partyfreunde” eben. Die Gespräche laufen meist gleich ab: “Wo kommst du her? Wie reist du? Wo gehts als nächstes hin? Wieviel Geld hast du dafür bezahlt? Blablabla!” Mit zunehmender länge der Reise erwische ich mich immer wieder, wie ich solch unnötigen Gesprächen aus dem Weg gehe. Um so schöner wenn man zwischen den vielen Bekanntschaften oder Wegbegleitern die wenigen Ausnahmen trifft.

Und da öffnete sich die Schranke und wir erkannten Flo hinterm Steuer. Darauf zischten wir erstmal ein Bierchen im Sönnchen. Da saßen wir nun in einem Stuhlkreis aus Campingstühlen und erzählten uns unsere Erlebnisse. Als die Sonne hinter dem Berg versank, beschlossen wir fürs Abendessen einzukaufen. Beim Kochen merkten wir, dass die Herdplatten nicht gerade die schnellsten waren. Flo wollte die Wartezeit mit einer Zigarette überbrücken und nahm mich mit nach draußen. Ich rauche schon auf der gesamten Reise kaum und muss eigentlich auch nie daran denken. Außer wir trinken einen über den Durst, dann kam es vor, dass ich mir mal eine schnorrte. Doch jetzt rauchte ich eine mit Flo, welche im Nachhinein betrachtet meine letzte Zigarette auf der Reise war.

Endlich war unser Festmahl fertig. Steaks mit Röstzwiebeln, Bacon und Maiskolben. Eigentlich mag ich keinen Mais doch dieser Maiskolben mit etwas Butter und Salz schmeckte köstlich. Pech für Christian. Zum Nachtisch holten wir uns in der Stadt das leckerste Eis überhaupt – von Patagonia. Christian fand noch ein gutes Angebot für eine Bootstour durch die Milford Sounds (natürlich auf bookme). So beschlossen wir gemeinsam zu den Milford Sounds zufahren. Wir tranken noch ein Bier in einer Kneipe und ließen so den Abend ausklingen.

Am Morgen starteten wir in Kolone Richtung Milford Sounds…

 

Hier noch ein paar Eindrücke

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Hallo, ich bin Marina und bin fasziniert von anderen Kulturen. Ich reise für mein Leben gern durch andere Länder. Aus dem Grund habe ich beschlossen mit meinem Freund 1 Jahr lang um die Welt zu backpacken und Euch davon zu berichten.

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