Weltreise_Cook_Island_Aitutaki_127

Aitutaki – traumhafte Lagune

Hallo Leute

Kurz nach Sonnenaufgang sahen wir  aus der Propellermaschine dann auch schon die blaue Lagune von Aitutaki vor uns. Es sieht wirklich so aus wie im Prospekt. Oh wie toll…

Nach erfolgreicher Landung, stiegen wir aus dem Flieger aus, gingen durch den Flughafen und suchten unseren Transfer. Leider war niemand da und wir mussten ziemlich hilflos ausgesehen haben, denn die nette Maori Frau vom Flughafen Rarotonga, besorgte uns ein Transfer zu unserem Hotel Rangius Retreat. Aitutaki ist wesentlich kleiner als Rarotonga und so waren wir auch schon nach 5 min da und checkten sofort ein. Und jetzt traf uns der Schlag. Wir hatten einen Bungalow gebucht, welches direkt in der Lagune von Aitutaki lag. Und was soll ich sagen?! Wenn Rarotonga schon geil war, gibt es für Aitutaki kein Wort mehr. Es war noch viel geiler. So standen wir dort erstmal 10 Minuten mit offenem Mund und bestaunten die Farben des Wassers… Zwischendurch zwickten wir uns gegenseitig, um zu sehen, ob wir träumen. Nein, es ist wahr. Man kann es nicht in Worte fassen. Es ist mit Abstand das schönste Meer was, wir je gesehen haben…. Aber seht selbst.

 

Nach dem wir unser Bungalow und das Meer bewundert hatten, liehen wir uns bei unserem Hotel einen Roller aus. Steve, der Eigentümer, hatte leider nur Roller mit Gangschaltung, meinte aber es ist total leicht. Das Problem war, dass ich erst 5 Mal Roller gefahren bin (2 Mal Myanmar und 3 Mal Kambodscha). Er hat es mir kurz erklärt, dann ein, zwei Proberunden und schon ging es los. Schließlich brauchten wir ja was zu essen. Normalerweise benötigt man einen Führerschein, aber wir haben uns keinen besorgt, da auf Aitutaki sowieso nicht kontrolliert wird. So fuhren wir in die „Stadt“ um Essen zu besorgen. Zuerst fuhren wir zum Markt und leider lohnte sich das nicht, genauso wie die kommenden Tage. Den Markt kann man sich schenken und man sollte nur in die Supermärkte. So fuhren wir diese ab und besorgten uns frisches Obst, Gemüse, Pasta und Getränke. Es hat total Spaß gemacht mit dem Roller über die Insel zu fahren, nur das letzte Stück am Flughafen hat sich gezogen, da es immer starken Gegenwind gab.

Als wir zurück am Hotel waren, tauschten wir unsere Klamotten gegen Bikini und Badehose und sprangen ins Wasser. Herrlich erfrischend. Danach nutzten wir die kostenlosen Kayaks und erkundeten die Lagune. Als wir wieder zurück wollten, kam unser Bungalow Nachbar (nettes Pärchen aus Berlin, reisten mit Kind durch Australien und Cook Inseln) uns entgegen und meinte er wolle die vorgelagerte Insel umrunden. Wir begleiteten ihn. So paddelten wir los. Plötzlich waren beide so schnell und ich sehr langsam. Ich konnte es mir nicht erklären. Okay meine Arme wurden schwerer und schwerer, aber es musst doch klappen. Als wir 3/4 der Insel geschafft hatten, kamen wir nicht mehr voran, weil das Wasser zu niedrig war und wir teilweise an den Steinen mit unseren Kayaks aufsetzten. Okay paddeln wir wieder zurück. Aber ich bewegte mich nicht mehr vom Fleck. Mein Kayak war voller Wasser. Okay muss ich irgendwie ans Land und das Kayak entwässern. Das blöde war nur, dass unter mir scharfe Steine, Seeigel und Seegurken waren.

 

Zum Glück hatte unser Nachbar Wasserschuhe, welche er mir ausleihen konnte. Also im wackligen Kayak die Wasserschuhe angezogen, ausgestiegen, Kayak ans Land gezogen und umgedreht um das Wasser auszulassen.

Danach ging die Fahrt weiter, allerdings nicht lange. So hielt ich beim Luxushotel an und wollte das Kayak über Land ziehen. Denkste, sobald ich angelegt hatte, wurde ich wieder weggeschickt, weil es ja eine Privatinsel sei. Kayak wieder entleert und weiter ging’s. Das Ganze noch zwei Mal und endlich erreichten wir unser Ziel. An diesem Abend hatten wir so einen Kohldampf, so dass wir eine ganze Packung Nudeln (500g) futterten.

Steve hatte uns gesagt, wir müssten unbedingt sonntags in die Kirche gehen. Diese wäre etwas Besonderes. So standen wir am nächsten Morgen frühs auf und fuhren in die Stadt, um in die Kirche zu gehen. Und ja, es war tatsächlich etwas Besonderes. Die aufgebrezelten Maoris zu sehen, wie sie den Gottesdienst abhalten. Sehr viel beeindruckender als es in Deutschland ist. Zum Beispiel kam vor Gottesdienstes eine komplette Kapelle über die Straße. Während des Gottesdienstes wird lautkräftig gesungen, im Männer gegen Frauen Kanon oder gemeinsam. Eine unglaubliche Akustik. Da der Pfarrer aus Tahiti kam, wird der gesamte Gottesdienst in Maori abgehalten. Da es der zweite Sonntag im Mai war, war auch Muttertag. Dies feiern auch die Maori, so wurde von Schulkindern ein Lied und Tanz vorgeführt. Am Ende zeigte der Pfarrer doch noch seine in zwei Wochen erlernten Englischkenntnisse und lass noch ein paar selbstgeschriebene Worte vor.

Eineinhalbstunden später machten wir uns dann wieder auf den Rückweg ins Hotel und genossen den Traumblick.

Am Tag drauf machten wir einen Bootsausflug, den man unbedingt machen sollte. In dem Ausflug beingaltet war: 2 mal Schnorcheln, Hooneymoon Island, One Foot Island und noch eine andere kleine Insel und Mittagessen. Der Ausflug war super, das einzige Manko war, dass es ein wenig bewölkt war. Beim Schnorcheln haben wir unglaubliche viele verschiedene und bunte Fische gesehen. Zudem andere kleine unbewohnte Inseln. So stellt man sich die Südsee vor. Schon auf der Fahrt mit dem Boot bestaunten wir die verschiedenen Farben des Wasser. Auf One Foot Island holten wir uns natürlich noch einen Stempel für den Reisepass – im kleinsten Postoffice der Welt – ab.

Da leider das Wetter nicht ganz mitspielte und ich nicht zu 100% mit meinen Fotos zufrieden war (ja, das ist jammern auf sehr hohen Niveau), entschieden wir uns nochmals eine Tour zu buchen, allerdings diesmal mit einem anderen Anbieter. Diese hatte einige andere Inseln im Programm, war aber genauso gut. Und dieses Mal spielte das Wetter besser mit. Das Besondere an dieser Tour war, dass wir aufgefordert wurden jeglichen Schmuck abzulegen. Nach allem was blinkt, würden die Fische nach schnappen. Wir wunderten uns, da wir auf der ersten Bootstour nur kleine Fische sahen. Naja wir hielten uns mal dran und Marina zog ihre Ohrringe aus. Letzt endlich war es eine sehr gute Entscheidung, da wir plötzlich bei unglaublich großen Fischen anhielten, die Fleischfresser sind. Ich war davon sofort begeistert und bin direkt ins Wasser. Marina hat noch ihr übliches Ritual abgezogen (sie hantierte wieder lange mit ihrem Schnorchelset rum) und bereitete sich noch vor. Ich begutachtete die großen Fische unter Wasser.

Marina braucht eine kleine Weile, da die Tiere die ganze Zeit ums Boot schwammen und der Einstieg in Wasser erschwert wurde. Es war natürlich auch sehr unheimlich zu solchen Fischen in Wasser zusteigen.

Am Ende der Tour waren wir glücklich diese noch gemacht zu haben. Wir haben vom Boot aus auch eine Schildkröte gesehen.

Die restlichen Tage verbrachten wir im ähnlichen Rhythmus: Frühstücken, einkaufen, sonnen, schwimmen, kayaken, essen und schlafen. Was soll man sonst auch im Paradies machen.

Beim Einkaufen lernten wir eine deutsche Frau kennen, die seit 20 Jahren auf Aitutaki lebt und dort einen kleinen Gemüse und Obstladen hat. Sie war so süß, da sie nicht so vieles Frisches hatte, wollte sie uns noch Lasagne und Kuchen geben. Total süß. Wir lehnten aber dankend ab und nahmen nur Spinat und noch Sternfrüchte.

Am letzten Tag auf Aitutaki dachten wir, dass wir doch noch bis zur vorgelagerten Insel paddeln. Das ist ja nicht so weit. Letzt endlich hatte sich dies nicht gelohnt, da wir gefühlt die ganze Zeit gegen die Strömung paddelten (auf Hin- und Rückweg) und die Insel war total fürn Arsch. Auf dem Rückweg war Marina ziemlich erschöpft und war ein wenig außer sich: „Ich kann nicht mehr, lass mich zurück, ich werde hier sterben.“ Natürlich machte ich dies nicht und feuerte sie wieder an. Zudem hätte man auch aussteigen können, da das Wasser nur bis zum Bauchnabel ging :-).

Den letzten Abend auf Aitutaki verbrachten wir mit dem Beobachten der Aitutaki krabben und gingen nett Essen mit Cocktails.

Am nächsten Tag ging frühs unser Flug nach Rarotonga, wo wir nun noch 13 Tage verbrachten.

 

Hier noch ein paar Eindrücke

 

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Hallo, ich bin Christian und liebe es zu Reisen und verschiedene Kuluturen Festzuhalten. Ich fotografie unglaublich gerne auf Reisen und hoffe Euch viele tolle Eindrücke auf Momentaufnahmen zu zeigen. Ich freue mich, meine Erlebnisse und Tipps&Tricks mit Euch zu teilen.

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