Weltreise_Cook_Island_Rarotonga_057

Rarotonga – Part 2

Hallo liebe Leute.

Am nächsten Tag ging frühs unser Flug nach Rarotonga, wo wir nun noch 13 Tage verbrachten.

Gegen 9h landeten wir auf der Hauptinsel und nach einem kleinem Snack in einem Cafe am Flughafen, besuchten wir den Samstagsmarkt, auf dem Einheimischen Obst, Gemüse und typische Souvenirs verkaufen. Dabei fiel uns auch ein Stand mit selbstgebauten Ukulelen auf, die unglaublich schön und einzigartig waren.

Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft dem International Backpackers. Es sollte sich herausstellen, dass dieses gar nicht so international war. Es waren überwiegend, wer hätte dies vorher gedacht, fast nur Deutsche da. Am Abend lernten wir zufälligerweise Fabian (aus Deutachland) und Sara aus Barcelona kennen. Wir kamen ins Gespräch und entschieden uns spontan mit ihnen Party in der Hula Bar zumachen. In der Südsee günstig Party machen?! In der Hula Bar geht das. Ein Havana mit Cola 4 NZ$. Super. In der Hula Bar sind ein paar andere Touristen, allerdings auch viele Locals mit denen man auch später ins Gespräch kam. Die Locals hatten die Idee in den nächsten Laden zu gehen und so entschieden wir mit zu kommen. Fabian, Sara, Marina und ich sprangen hinten auf den Pickup drauf und los ging die Fahrt. Und im nächsten Laden namens „in the rocks“ ging die Party weiter. Wir haben uns unter den Locals total wohl gefühlt. Leider war die Party um 12h schon zu Ende und wir fuhren für 5NZ$ mit den Partybus nachhause.

Am nächsten Morgen entschieden wir uns erneut eine Kirche zu besuchen. Denn wir hatten gehört, dass es nach dem Gottesdienstes kostenlos Essen geben soll. Pünktlich um 10h,  mit einem leichten Hangover, saßen wir in der Kirche. Zu unserem Bedauern war dies diesmal eine besondere Messe, da gefühlt alle Schulklassen der Cook Inseln was vorgetragen haben. Jedes Mal als wir dachten jetzt ist es endlich vorbei, kamen die nächsten Kinder und trugen was vor. Jetzt endlich ist es vorbei, dachten wir. Da kamen die nächsten Kinder. Es war an diesem Tag echt eine Qual, zum einen konnte man es schlecht verstehen und zum anderen hatten wir keinen so guten Platz um was zu sehen, da die Kirche ziemlich voll war. Wir wussten bald auch warum…

Nach sage und schreibe 2,5 Stunden war die Messe vorbei und es ging geschlossen mit der gesamten Gemeide in das benachbarte Haus. Und da war es. Ein Buffet, welches ich in Deutschland nur auf großen Festen sehe, wie Hochzeiten, runden Geburtstagen oder ähnliches. Man kann sich das nicht vorstellen. Es gab essen für gefühlt 300 Menschen. Auf dem Buffet war z.B. aufgebaut: 2 komplette Schweine mit Kopf, an die 100 Hühnchen Schenkel, unmengen an Würstchen, unglaubliche viele verschiedene Salate (Nudel, Kartoffel, Blattsalate). Wir kamen echt vom Glauben ab. Das kann doch nicht wahr sein. Nachdem die Einheimischen sich bedient hatten, durften die Touris ans Buffet. Pappsatt und glücklich wurde dann das Dessertbuffet eröffnet und es gab sogar Eis!

Alle Kinder bekamen für Ihre Aufführungen mehrere Bonbonketten umgehangen. Das fand Marina so toll, dass sie es fotografiert hatte und als Dankeschön, bekam sie dann auch eine Kette umgehangen.

Glücklich und vollgegessen „rollten“ wir zurück zum Hostel.

Die nächsten Tage verbrachten wir entspannt, gingen einkaufen, machten essen und gingen zum Strand. Nach einigen Tagen wachten wir morgens auf und es regnete und regnete und regnete. Naja so kamen wir mit anderen Leuten (Angelina & Marcel, Janine & Janis, Fabian, Philipp) ins Gespräch und wir nutzen die Zeit zum Arbeiten an unserem Blog, wie einige Andere auch. Da es den ganzen Tag wie aus Eimern schüttet, beschlossen wir alle gemeinsam ab 16h schnell zum Supermarkt an der Ecke zu gehen und uns mit Bier einzudecken. Angelina und Marcel waren uns direkt sympathisch und mit ihnen verbrachten wir noch einige gemeinsame Tage. Aber dazu später mehr.

Marcel meinte noch bevor wir Bier holten: „Wenn ich anfange zu trinken, kenne ich kein Ende.“ Das war mir direkt noch sympathischer und ich dachte mir nur: „Herausforderung angenommen“.

Die Bluetoothbox rausgeholt, die ersten Bier aufgemacht und die Hostelparty ging los. Kurze Zeit später brauchten wir Nachschub und gegen 21h entschieden wir uns mit dem Bus spontan noch in die Stadt zu fahren und weiter zu feiern. Das blöde ist nur, dass die bereits um 12h zu machen. Was soll man sagen. Wir nutzten es komplett aus. Und als in der Hula Bar um 23:55h hieß „letzte Runde“, so schlugen Marcel und ich nochmal an der Bar zu. 6 Havana Cola. Die Mädels fragten nur: „Wer soll das denn trinken?“ Die Antwort: „das hat nur 20NZ$ gekostet“.

Nach einer halben Stunde hatten wir die Dinger endlich leer und gingen nachhause. Leider fuhr kein Bus mehr. Das bedeutet 8km laufen. Zum Glück hatte es nachts aufgehört zu regnen.

Einige Tage zuvor versuchten Marina und Ich zu Hitchhiken (Trampen) sprich Daumen raus und dann hält schon einer an. Und tatsächlich es funktionierte erstaunlicherweise sehr gut. Wir kauften daraufhin kein Busticket mehr und umrundeten so die Insel.

Zurück zum Heimweg. 8km laufen im betrunkenen Zustand? No way… Da kamen wir mit 8 Leuten auf die Idee zu Hitchhiken. Ja und nach 10min hielt auch tatsächlich ein Auto an. Naja 8 Leute passen da nicht rein. Und da Männer immer Kavaliere sind sollten die Mädels die 3 freien Plätze nehmen. Klasse. Sie fuhren vor und wir gingen weiter und versuchten es weiter Mitfahrgelegenheiten zu organisieren. Und selbst wir hatten Glück. Keine 10mim später hielten zwei Autos an und nahmen uns mit.

Am Hostel angekommen empfingen uns die Mädels glücklich. Wir entschieden uns alle nochmal an den Strand zu gehen. Ich und Angelina bewaffneten uns noch mit der Kamera und machten noch Fotos von der Milchstraße, soweit es die Wolken zuließen.

Am nächsten Tag war leider wieder das gleiche Trauerspiel und es regnete. Gegen Mittag hörte es auf und wir spielten Frisbee und wie Jungs nun mal so sind, erfanden wir Spiele. Frisbee auf ne Stange werfen, Frisbee durch eine Parkbank werfen etc… Allerdings lief das Bier nicht so, so mussten wir nachhelfen und spielten Flunkyball. Jungs gegen Mädels. Dann lief es auch schon wieder, leider zu gut. So brauchten wir wieder Nachschub. Irgendwann war es zu dunkel und wir brauchten das nächste Trinkspiel. Karten raus und los gings. Jede Karte hat eine andere Bedeutung, bei der Irgendjemand trinken muss. Das muss von außen so lustig ausgesehen haben, dass wir letztendlich 15 Leute waren, die mitgespielt haben.

Am nächsten Tag verabschiedeten sich leider die meisten dieser Gruppe, weil sie entweder nachhause flogen, wie Janis und Janine oder nach Aitutaki wie Angelina und Marcel.

Aber wie das Hostelleben so ist, wenn Leute gehen, kommen Neue und lustigerweise waren es überwiegend wieder Deutsche. Allerdings, oder eher gesagt zum Glück für unseren Geldbeutel, erlebten wir nicht mehr so legendäre Abende wie die Vergangenen.

Die nächsten Tage vergingen etwas entspannter, bis wir beim Hitchhiken ein nettes neuseeländisches Pärchen trafen, die uns vom großen Rugbyfinale der Cook Islands erzählten. Was ein Zufall, auf Neuseeland hatten wir es leider immer verpasst ein Rugbymatch zu sehen und jetzt sehen wir gleich das Finale der Cook Islands. Ja cool.

Gegen Abend wieder in die Stadt und das erste Mal Rugby gesehen. Die Regeln sind mir ein wenig suspekt, aber es war einfach ein tolles Erlebnis unter den ganzen einheimischen Maoris. Nach der Siegerehrung gingen wir dann noch, wie soll’s anders sein, in die Hula Bar und trafen das halbe Hostel. Und die Party ging wieder los. Allerdings wollte die Stimmung nicht wirklich aufkommen und so entschieden wir ins „the rock“ zu fahren. Also wieder mit 8 Personen laufen oder Hitchhiken. Gerade in diesem Moment hält ein Pickup vor der Hula Bar an und lässt 8 Leute aussteigen. Wir fragten den Mann, ob er uns nicht auch mitnehmen wolle. Glücklicherweise bejahte er dies und wir sprangen auf.

Die Uhr zeigte dann irgendwann auch wieder 24h an und die Clubs schlossen. So jetzt hieß es wieder mit der Gruppe nach Hause zu kommen. Aber wir hatten wieder Glück und es nahm uns ein Pickup mit.

Unsere letzten Tage brachen an. Wir sonnten uns weiterhin, schnorchelten und besuchten andere Strände. Eines Morgens hörten wir plötzlich, dass sich zwei Jungs ein Fahrrad gemietet hatten und diese nicht nutzen konnten, weil sie den Insel Hike machen wollten. In diesem Augenblick dachten Marina und ich das Gleiche und fragten die Beiden, ob wir nicht die Fahrräder für einen kleinen Preis haben könnten. So gaben wir ihnen 10 NZ$ für zwei Fahrräder und alle waren glücklich. Und wir können jetzt behaupten, dass wir die Insel umrundet haben mit dem Fahrrad. Dies sind immerhin 32km. Während der Fahrradfahrt kamen wir an verschidenen Stränden und Buchten vorbei, an denen wir halt machten. Als wir in der Stadt Avarua waren sahen wir an einem Snackpoint, dass heute Burgertag ist und jeder Burger nur 3,50NZ$ kostete. So kauften wir zwei und nahmen die mit. Am Muri Beach entschieden wir uns einen Stopp zu machen und endlich den Burger zu verputzen. Das war toll. Ganz alleine Strand, das schöne Meer und einen leckeren Burger. Was wünscht man(n) sich mehr. Bei einem Strandspaziergang fanden wir eine Kokosnuss und erfanden das Spiel Kokosnussstoßen. Das war super spaßig.

An unserem letzten Abend kamen Angelina und Marcel von Aitutaki zurück. Da wir uns alle sympathisch waren, verabredeten wir uns nochmal zum Abschluss in der Hula Bar. Wir überlegten uns dafür die Beiden am Flughafen mit Blumenkränze, Hulaketten und Bier abzuholen. Die Beiden haben sich sehr darüber gefreut und wir gingen mit deren Gepäck in die gegenüberliegende Hula Bar und erzählten viel. Unseren Eindruck bestätigten sie von Aitutaki und waren genauso begeistert wie wir.

Unseren letzten Tag verbrachten wir dann auch nochmal gemeinsam. Die Beiden kamen extra von Muri Beach zu unserem Strand und wir relaxten gemeinsam am Strand. Das war ein schöner Abschluss für diesen tollen Ort.

Fazit der Cook Inseln: Uns haben die Cook Inseln unglaublich gut gefallen, auch wenn wir mehr Party gemacht hatten als geplant. Wir haben viele nette Leute getroffen und neue Freunde gefunden, die wir hoffentlich bald wiedersehen werden.

Nichtsdestotrotz sind die Cook Inseln dennoch ein relativ günstiges Ziel für die Südsee und ich kann jedem diese Inseln nur empfehlen.

Nach dem Paradies ging es für uns weiter. Es stand ein Ziel auf dem Programm, welches wir vorher nicht auf dem Schirm hatten. Dort trafen wir…

 

Noch einige Impressions:

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Hallo, ich bin Christian und liebe es zu Reisen und verschiedene Kuluturen Festzuhalten. Ich fotografie unglaublich gerne auf Reisen und hoffe Euch viele tolle Eindrücke auf Momentaufnahmen zu zeigen. Ich freue mich, meine Erlebnisse und Tipps&Tricks mit Euch zu teilen.

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