Weltreise_USA_SanFrancisco_163

San Francisco – Stadttour, Alcatraz uvm..

Hallo ihr lieben,

Da Michael im Zentrum von San Francisco in einem Hostel schlief und unsere Unterkunft außerhalb lag, vereinbarten wir für die nächsten Tage immer Zeit- und Treffpunkte. Damit wir allerdings mehr Zeit miteinander verbringen konnten, schlief Michael jeden zweiten Tag bei uns im Kleiderschrank. Ja, ihr habt richtig gelesen. Es war ein begehbarer Kleiderschrank, mit eigener Türe und ziemlich viel Platz. Mit Matrazen und decken schlief es sich wohl auch sehr gut und es war wesentlich ruhiger als im Hostel, wo das Licht gerne mal um 3h Nachts angemacht wurde um zu lesen :-).

Die nächsten Tage besichtigten wir die Stadt zu Fuß, da man so am meisten sieht, auch wenn es bei den vielen steilen Straßen anstregender ist.

 

Marek lud uns ein ihn auf seiner Arbeit zu besuchen. Klingt erstmal öde, allerdings arbeitet er bei AirBnB. Wir waren total geflasht, als wir sahen, was Amerikaner für die Mitarbeiterzufriedenheit tun. Klar wird auch dafür einiges abverlangt.

Als Beispiel: Es sind Großraumbüros, alle ausgestattet mit den neusten Apple Geräten, Meetingräume sind nach Themen gestaltet, wie zum Beispiel: Bali, Rom oder sogar ein Campingwagen. Es gibt Küchen wo sich Mitarbeiter Wasser, Saft, Kaffee oder aber auch ein Sandwich machen können. Zudem gibt es eine kostenlose Post für Mitarbeiter. Allgemein eine tolle Wohlfühlatmosphäre.

Kommen wir zum Mitarbeiter-Restaurant. Hier durften wir auch mitessen. Es gab ein riesiges Salatbuffet mit den besten Zutaten, die ich selbst in Deutschland meist vermisse und ein leckeres und jeden Tag wechselndes warmes Buffet. Es gab zusätzlich eine Getränkestation, wo es ca. 10 verschiedene antialkoholische Getränke gab, 3 verschiedene Weine und ca. 8 verschiedene Biere. Wo gibt es sowas? Alkohol auf der Arbeit? In Silikon Valley wohl ziemlich üblich, wie uns bestätigt wurde. Wir kamen vom Glauben ab.

Den Abend ließen wir schließlich am Flussufer in einer Bar ausklingen. Marek fragte uns noch, ob wir Interesse an einer Besichtigung von Alcatraz hätten. Die Karten müsste man eigentlich Monate im Voraus buchen, aber er hat sich bei einem Portal angemeldet auf dem Leute, die kurz vorher abspringen, ihre Karten zum gleichen Preis wieder abgeben. Und wir hatten großes Glück, denn es war eine „Nachttour“. Dies bedeutete Alcatraz bei Dunkelheit.

So machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg. Leider unterschätzten wir die Entfernung von der Bahn zum Pier und wir dachten schon wir hätten das letzte Boot verpasst. Meine Laune ging so ziemlich in den Keller, weil ich mich total gefreut hatte (Sorry Michael J). Aber wir versuchten es trotzdem noch und mit ca. 45min Verspätung, kamen wir gegen 18:15h am Pier an. Doch wir hatten Glück und durften noch mit aufs Boot. Die Freude stieg wieder. Es war ein wenig nebelig, was die Stimmung auf Alcatraz noch etwas unheimlicher machte. Oh wie toll. Auf Alcatraz wurden wir in Gruppen aufgeteilt und zum Eingang gebracht. Dort bekamen wir Sprachguides. Dieser Sprachguide war echt gut gemacht, da ihn teilweise Personen sprachen, die auf Alcatraz gefangen waren. Besonders prägte sich eine Aussage ein, als ein Gefangener sagte, „das schlimmste war, dass man das Leben und die Stadt so greifbar nahe hatte. So wurde man täglich daran erinnert was man verloren hatte.“ Ich stand in dem Moment draußen und konnte genau verstehen was er meinte. Wenn der Wind richtig steht kann man die Stadt hören, sogar auch Kinderlachen. Natürlich saßen die Menschen nicht ohne Grund hier, doch in dem Moment taten sie mir leid und ich stellte mir eine Gefangenschaft hier schrecklich vor.

Da wir uns entschieden mit dem letzten Boot um 21:45h zurück zu fahren, hatten wir die Möglichkeit das Gefängnis fast leer zu sehen und hatten einen schönen Blick auf San Francisco bei Nacht. Dies war ein toller Ausflug und sollte aus meiner Sicht zum Pflichtprogramm von San Francisco gehören. Wir liefen durch die Stadt und suchten noch was zu Essen, aber leider gab es fast nirgendwo mehr etwas, weil die Restaurants bereits zu machten. Da fanden wir Sam’s Burger eine kleine Burger Bar, wo Burger Pommer und Getränk noch 10$ kosten und in einem total urigen und typischen Ambiente.

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Hallo, ich bin Christian und liebe es zu Reisen und verschiedene Kuluturen Festzuhalten. Ich fotografie unglaublich gerne auf Reisen und hoffe Euch viele tolle Eindrücke auf Momentaufnahmen zu zeigen. Ich freue mich, meine Erlebnisse und Tipps&Tricks mit Euch zu teilen.

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